abakusBT

Rückblick zum 7. abakusBT-Anwendertreffen in Essen

    

In diesem Jahr fand das Anwendertreffen der Sparkassen im Dezember und damit verhältnismäßig spät statt. Insgesamt 15 Vertreter von Sparkassen und Landesbanken trafen am Freitag, den 04.12.2009, mit vier Entwicklern der Firma highQ Computerlösungen GmbH zusammen. Eingeladen hatte in diesem Jahr die Sparkasse Essen.

Pünktlich um 10:00 Uhr wurde die Veranstaltung durch den Bereichsleiter Herrn Lukai eröffnet, der nach der Begrüßung der Teilnehmer noch einige interessante Fakten zur Stadt und zum Wirtschaftsstandort Essen erläuterte. Dann hieß auch Herr D'Allotta alle Teilnehmer herzlich willkommen. Er wies darauf hin, dass das letzte Treffen der abakusBT-Anwender nun schon 14 Monate zurück läge, aber es habe sich um interessante 14 Monate gehandelt, in denen der Markt sehr in Bewegung war. Es sei in dieser Zeit aber beruhigend gewesen zu wissen, dass man - im Gegensatz zu anderen Marktbereichen - ein Tool im Einsatz habe, dass in dieser Zeit nicht Alarm schlug.

Für das traditionelle Programm nach dem Anwendertreffen hatte Herr D'Allotta ebenfalls einen interessanten Termin vereinbaren können: Der Centermanager des neu eröffneten Einkaufszentrums am Limbecker Platz hatte sich bereit erklärt, "sein" Center vorzustellen, ein Objekt, dessen Realisierung unter anderem die Sparkasse - in einem Konsortium von 5 Banken - mitfinanziert hatte.

Herr Disch bedankte sich für die rege Teilnahme an diesem kurzfristig organisierten und "späten" Anwendertreffen, da im Dezember doch häufig viele andere Termine stattfinden. Besonders erfreulich war, dass neben den bereits bekannten auch einige neue Gesichter hinzugekommen sind. Er stellte das abakusBT-Team vor, Nicole Farrelly von der Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau, die uns wie immer fachlich unterstützte, und Herrn Schopp und Herrn Walter aus dem Hause highQ. Erstmals mit dabei war auch Herr Kaiser, der momentan noch sein Studium der Wirtschaftsinformatik bei highQ absolviert.

Die Vorstellung der Neuerungen der Version 3.50 von abakusBT wurde in diesem Jahr eröffnet von der Erweiterung zu Bürgschaften nach §632a BGB (Forderungssicherungsgesetz). Dieses Thema wurde heiß diskutiert, da die zu Grunde liegenden gesetzlichen Neuerungen recht neu sind, und bisher nur wenig praktische Erfahrungen zur Handhabung dieser Bürgschaften vorhanden ist. Häufig werden diese Bürgschaften von den Bauträgern aber auch gar nicht verlangt. Es haben sich allerdings schon verschiedene Ansätze zur Handhabung ergeben, sei es, die Bürgschaften einfach in Bar hinterlegen zu lassen, oder eine pauschale Erhöhung des Risikos um 5 %.


Nach einem kleinen Ausflug zur Benutzung des Schriftverkehrs in abakusBT und einem Ausblick auf die Umstellung der Software hinsichtlich einer Download-Version mit Lizenzdatei, ergriff Herr Schopp das Wort und stellte die restlichen Neuerungen vor, wie u. a. das im Programm hinterlegte Handbuch, die neuen Suchfunktionen (Suche nach Lagebuchnummern und Ähnlichkeitssuche), oder den "Multiexport", bei dem verschiedenste Werte je nach Wunsch des Anwenders aus dem Programm exportiert werden können. Die Adressliste, eine Übersicht über die Anschriften aller hinterlegter Bauträger aus abakusBT, erscheint nun alphabetisch - und nicht mehr chronologisch sortiert, was bei einem großen Adressbestand die Übersichtlichkeit deutlich erhöht. Hinzu kamen einige Änderungen an den Berechnungen der Statistiken, sowie eine Abfrage vor dem Start, damit man nicht "aus Versehen" eine rechenintensive Operation aufruft, die einige Minuten in Anspruch nimmt. Die Information, dass gerade ein anderer Mitarbeiter das Programm benutzt, zeigt nun die hinterlegten Namen an, da es sich bei der Benutzerkennung häufig um Mitarbeiternummern handelt. Nach der Demonstration der Funktion, nicht bearbeitete Objekte auszublenden, kam der Wunsch auf, auch Bauträger auszublenden, falls keine aktiven Objekte mehr vorliegen.

Da in abakusBT für eine folgende Version eine Erweiterung der Frühwarnliste ansteht, hatten die Anwender die Möglichkeit, hier noch weitere Wunschkriterien zu nennen, die als Frühwarnindikatoren nützlich sein könnten. Falls es zu diesem Thema noch Anregungen gibt, sind Vorschläge jederzeit willkommen: rufen Sie uns an, senden Sie eine E-Mail oder erstellen Sie einfach einen Eintrag im Forum.


Die Vorstellung der restlichen Neuerungen wurde aus Zeitgründen hier beendet, da es sich hierbei nur noch um Punkte handelte, die in den letzten Jahren schon im Ausblick erläutert und diskutiert wurden. Im Zusammenhang mit der offenen Diskussion am Nachmittag konnte hier dennoch auf das ein oder andere Detail eingegangen werden.

Nach dem Mittagessen in der Kantine des Hauses und einem kleinen Besuch des Essener Weihnachtsmarkts fanden sich die Teilnehmer um 14:00 Uhr wieder ein. Nun folgte das weitere Programm, in dem jedes Jahr aktuelle Themen rund um das Bauträgergeschäft behandelt werden. Herr Ziegler von der Sparkasse Pforzheim hatte einen Beitrag zum Immobiliengeschäftsrating vorbereitet, der zu einer interessanten Diskussion führte. Daraufhin stellte Herr Schopp in einer kleinen Präsentation den aktuellen Stand des Arbeitskreises OSP-Kontoumsätze vor. Ziel des Arbeitskreises ist die Erweiterung der dynamischen Schnittstelle zu OSP, mit der es möglich sein soll, Kontoumsätze in abakusBT einzulesen und zu disponieren. Auch hier entstand eine interessante Diskussion über die unterschiedlichen Praktiken in den verschiedenen Häusern.

Zum Schluss der Veranstaltung war noch etwas Luft um Kritik, Wünsche und Anregungen zu äußern. Nach anfänglichem Zögern kamen doch noch einige sinnvolle Anregungen, die direkt mit den anderen Anwendern diskutiert werden konnten. Hier haben wir wieder einige Punkte für die interne Aufgabendatenbank mitnehmen können.


Der Besuch des Einkaufszentrums am Limbecker Platz war ein gelungener Punkt zum Ende des Programms. Herr Schmitz, der Centermanager, stellte in einem kurzen Vortrag seine Firma ECE und das Konzept des Centers vor und nannte einige Zahlen, unter anderem zum Geschäftsvolumen. Die anschließende Besichtigung des imposanten Gebäudes verdeutlichte noch einmal die Größe dieses Projektes. Auch für Fragen der interessierten Zuhörer stand Herr Schmitz zur Verfügung.

Der Ausklang des Anwendertreffens fand in einem von Herrn D'Allotta gewählten italienischen Restaurant statt und war nach Ansicht aller beteiligten sehr gelungen. Die Auswahl an Speisen und Getränken war sehr vielfältig, und nach dem - wohlgemerkt sehr leckeren - Essen sah man rundum in zufriedene Gesichter.

Wir bedanken uns noch einmal bei allen Teilnehmern für das gelungene Anwendertreffen, insbesondere bei Herrn D'Allotta und Herrn Riebeling von der Sparkasse Essen für die gelungene Organisation. Wir hoffen, dass sich im nächsten Jahr wieder der Rahmen bieten wird, mit den Anwendern in den Dialog treten zu können.


Christian Walter, highQ Computerlösungen GmbH

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