abakusBT

Rückblick zum 8. abakusBT-Anwendertreffen in Schwetzingen (Sparkasse Heidelberg)

    

Zum diesjähringen abakusBT-Anwendertreffen am 26. November 2010 trafen sich rund 20 Vertreter der Sparkassen und Landesbanken aus ganz Deutschland. Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Heidelberg (Frau Richter, Frau Rossol und Herr Niebergall) konnten sich die Teilnehmer im Seminarzentrum in Schwetzingen über die Neuerungen von abakusBT in der Version 3.60 (Software zur Bauträgerkreditabwicklung) informieren.

Im Rahmen der Begrüßung und Vorstellung der Sparkasse Heidelberg durch Hr. Niebergall wurde den Anwesenden das Projekt "Heidelberg Bahnstadt" vorgestellt. Das Projekt, welches u. a. von der Sparkasse Heidelberg mitfinanziert wird und die größte Passivhaussiedlung Europas werden soll, erstreckt sich über eine Fläche von 116 Hektar und wirbt neben Wohnfläche mit Fachmärkten, Büroflächen und Bildungszentren um Familien und innovative Firmen (siehe auch http://www.heidelberg-bahnstadt.de). Die Größe eines solchen Projektes demonstriert, wie wichtig es ist, ein geeignetes Risiko-Controlling-System wie abakusBT zur Abwicklung einzusetzen.

Herr Gumbert (highQ Computerlösungen GmbH) begann nach einer kleinen Vorstellungsrunde mit der Demonstration der Neuerungen in abakusBT und stellte den Multiexport vor. Der Multiexport, welcher in Zusammenarbeit mit Herrn Haake (Sparkasse Singen-Radolfzell) entwickelt wurde, liefert eine Vielzahl an kumulierten Werten zu den einzelnen Bauträgern. Hierbei werden sämltiche Werte pro Objekt in einer Zeile in einem Excel-Arbeitsblatt dargestellt. Abgerundet durch die individuelle Zusammenstellung eines solchen Exports waren vorerst keine Wünsche seitens der Anwender offen. Alternativ lassen sich die Ergebnisse des Multiexports auch nach OpenOffice exportieren.

Aufgrund des großen Interesses an der OSPlus Kontoumsatzschnittstelle boten Herr Schopp (highQ) und Frau Wolfsperger (Orga Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau) den Instituten neben dem Einblick in die automatisierte Verarbeitung der Daten auch Hilfe zu den Voraussetzungen an. Die Schnittstelle unterstützt sowohl die Vor- als auch die Nachdisposition. Sparkassen mit Interesse an der OSPlus Kontoumsatzschnittstelle erhalten von highQ gerne weitere Informationen.

Nach einer kurzen Pause wurde von Herrn Walter das überarbeitete Konzept der Frühwarnliste vorgestellt. Das Meldewesen für risikobehaftete Objekte wurde um ein komplett transparentes Regelwerk ergänzt, das durch die Banken selbst verwaltet werden kann. Die Institute haben nun die Möglichkeit, die Risiko-Bereiche der einzelnen Regeln selbst zu bestimmen, sowie einzelne Regeln an- oder abzuschalten. Durch das neue Rahmenwerk ist es außerdem ohne großen Aufwand möglich, nachträglich neue Regeln hinzuzufügen. Sollten keine Konfigurationen an den Regeln vorgenommen werden, so wird abakusBT weiterhin nach den bekannten Regeln prüfen, sodass sich durch die Einführung des neuen Regelwerkes nichts an den bestehenden Frühwarnregeln verändert.

Nach diesen Schwerpunkten aus der Entwicklung der neuen Version von abakusBT lud die Sparkasse Heidelberg alle Teilnehmer zu einem Mittags-Buffet ein.

Im Anschluss an das gute Essen wurde von Herrn Probst aus dem Hause highQ der erweiterte Ausdruck des Immobiliengeschäftsratings vorgestellt. In Abstimmung mit Herrn Ruppenthal der Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau und Herrn Haake der Sparkasse Singen-Radolfzell wurden die neuen Masken erstellt. Die Vorstellung demonstrierte den Anwendern eindrucksvoll, wie sich die Erfassung der für das Immobiliengeschäftsrating benötigten Daten in abakusBT gestaltet. Im Fokus stand die Verteilung von Kosten, Verkäufen und Erlösen über mehrere Jahre. Da die prozentuale Verteilung der Beträge über die Folgejahre keine Daten in abakusBT verändert, kann diese künftig auch von den Analysten direkt in abakusBT vorgenommen werden, ohne diesen Schreibrechte auf die abakusBT-Daten geben zu müssen. Somit bleibt die Trennung der Zugriffsrechte für Markt und Marktfolge unverändert erhalten.

Im Anschluss an die Thematik des Immobiliengeschäftsratings hielt Herr Ziegler von der Sparkasse Pforzheim einen Impuls-Vortrag mit dem Thema "Die Bauträgerfinanzierung im Spannungsfeld zwischen Basel III und den Veränderungen des Immobiliengeschäftsratings". Er gab damit den Teilnehmern einen Ausblick, mit welchen Herausforderungen die Bauträgerfinanzierung in den kommenden Jahren konfrontiert wird. Der Vortrag beinhaltete die gesetzlichen Änderungen, die im Rahmen von Basel III auf das Finanzwesen zukommen, und die daraus resultierenden Folgen, wie die Aufstockung des Eigenkapitals, Stresstests von Banken und die Überarbeitung des Immobiliengeschäftsratings in Hinblick auf die Abschwächung der Rating-Ergebnisse. Herr Ziegler zeigte Auswirkungen dieser Maßnahmen auf, die zu einem verstärkten Monitoring führen werden und den Wettbewerb neu ausrichten bzw. die Konditionen neu definieren.

Nach der gemeinsamen Diskussion zu Herrn Zieglers Vortrag stellte Herr Kaiser (highQ) weitere Neuerungen aus Version 3.60 vor. Sämtliche Informationen hierzu finden Sie auch auf dieser Seite unter der Rubrik Service.

Nach einer anschließenden Frage-Runde zu den Neuerungen sowie Wünschen und Anmerkungen der Teilnehmer, aus der wir wieder zahlreiche Anregungen mitnehmen konnten, fand das diesjährige abakusBT Anwendertreffen bei einem gemeinsamen Abendessen seinen Ausklang.

Wir bedanken uns noch einmal bei allen für die Teilnahme an der Veranstaltung, insbesondere bei Frau Richter und Frau Rossol von der Sparkasse Heidelberg für die gelungene Organisation. Wir freuen uns, Sie auch im nächsten Jahr zum abakusBT Anwendertreffen in Düsseldorf zu begrüßen.


Sven Schopp, highQ Computerlösungen GmbH

    
    

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